„Verschwunden“

(Kijkduin, DenHaag)

 

Das Kirchenjahr kommt zu seinen Höhepunkten: Karfreitag und Ostern; das Schulministerium nennt die freie Zeit „Osterferien“ und allseits sieht man traditionell bunte Eier.

Dass Jesus Christus die Schuld der Welt auf sich genommen hat, gleichsam zu Kreuz getragen hat, daran wollen sich die Christen Karfreitag erinnern. Dass Jesus Christus neues Leben schenkt, daran wollen sich die Christen Ostern erinnern.

Wie kann das für uns stimmen? Immerhin: Jeder Mensch ist doch Sünder. Martin Luther hat in einer Osterpredigt zu Matthäus 28,1-10 tröstliche Worte gefunden:

„Wahr ist es, ich bin ein Sünder, ich bin schwach im Glauben, das kann ich ja nicht leugnen; aber ich tröste mich darüber, daß ich weiß, Christus Jesus hat meine Sünde auf sich genommen und sie getragen. Aber am Ostertag ist er so auferstanden, daß alle Sünde und Sündenstrafe verschwunden ist.“

Wir wünschen euch und Ihnen ein frohes Osterfest!

 

 

 

 

 

 

Bildquelle: https://austria-forum.org/af/Community/Zeitgenössische_Bildende_Kunst/Kapfhammer%2C_Wolfgang/Tod_und_Auferstehung