Einladung zum Elternabend

Liebe Eltern, 

am Donnerstag, 28. September 2017 finden in unserer Realschule die 

1. Sitzungen der Klassenpflegschaften im neuen Schuljahr statt, wozu wir Sie herzlich einladen. 

20.00 – 20.15 Uhr Informationen für alle Eltern in der Aula 

 

Danach geht es in die einzelnen Klassen. Dort ist folgende Tagesordnung vorgesehen: 

1. Wahlen der Klassenpflegschaftsvorsitzenden und deren Vertreter (§ 73 Abs. 1 SchulG) 

2. Einsammeln des Büchergeldes (bitte den Artikel unten [Büchergeld 2017 / 18] beachten und den entsprechenden Betrag zum Elternabend mitbringen) 

3. Bericht des Klassenlehrers mit anschließender Aussprache 

4. Verschiedenes 

 

Hinweis für den 10. Jahrgang:

Die Klassen 10 a und 10 b treffen sich zunächst in dem Lehrerraum von Herrn Jung. 

Dort sind folgende Tagesordnungspunkte vorgesehen: 

1. Klassenfahrt Berlin 

2. Abschluss 2018

 

 

Büchergeld 2017 / 18

Liebe Eltern,

im Rahmen der Lernmittelfreiheit müssen wir auch als Ersatzschule eine Eltern-Eigenbeteiligung von 33 % des derzeit gültigen Pauschbetrages nachweisen und in unsere Haushaltspläne einstellen.

Konkret heißt das, dass wir am Elternabend 25,67  € pro Kind von Ihnen als Eltern einsammeln müssten. Wir schlagen wie in den letzten Jahren folgendes Vorgehen vor: 

  • Um den Aufwand beim Einsammeln überschaubar zu halten, werden wir pro Schüler 30 Euro einsammeln.
  • In diesem Betrag enthalten sind bereits sämtliche Workbooks, Cahiers sowie Deutsch- und Mathe-Arbeitshefte, so dass dafür keine zusätzlichen Kosten anfallen. Solche Arbeitshefte kosten durchschnittlich 9,00 €, so dass für etliche Schüler allein mit diesen Heften bereits die Grenze von 30,00 € überschritten wäre. 
  • Für das 2. Kind und jedes weitere Kind einer Familie an der FCSL-Realschule muss nur noch der halbe Betrag (15 €) bezahlt werden. 
  • Da erfahrungsgemäß Familien mit mehreren Kindern an unserer Schule die Elternabende der jüngsten Geschwister besuchen, bitten wir, den „Familienbeitrag“ zum Büchergeld dann komplett mit den entsprechenden Klassenlehrern der jüngsten Geschwister abzurechnen.

Wir hoffen, für die Regelung, die Arbeitshefte im Rahmen der Lernmittel anzuschaffen, weiterhin die Zustimmung der entsprechenden Behörden bei der Bezirksregierung in Arnsberg zu erhalten.
Liebe Grüße


Rainer Brecht
- Schulleiter -

Umstellung auf elektronische Post (Mails)

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

im neuen Schuljahr möchten wir wie bereits vor den Ferien angekündigt vermehrt auf elektronische Post von der Schule umstellen und damit viele Kopien vermeiden. Im ersten Halbjahr 2016/2017 werden wir in der Versuchsphase noch beide „Postwege“ bedienen, d.h. Sie bekommen diese Einladung zum Elternabend sowie die beigefügten Anlagen auch noch als Kopien über Ihre Kinder nach Hause. Auf dem Elternabend werden die Kollegen kurze Rückmeldung über den Maileingang bei Ihnen erbitten. Wir beabsichtigen, nach den Weihnachtsferien dann nur noch die Familien mit Kopien zu versorgen, die uns diesen Wunsch bereits mitgeteilt haben oder die das entsprechend noch tun werden.

Liebe Grüße

Rainer Brecht
- Schulleiter -

Mobbing

Die Würde des Menschen ist unantastbar! So heißt es im Grundgesetz. Doch der schulische Alltag zeigt auch Verlust von  Respekt und mangelnde Wertschätzung. Beleidigungen, Gerüchte streuen, Sprüche über WhatsApp … Die Würde scheint antastbar geworden zu sein.

Wie sollen sich Eltern verhalten, deren Kinder zu „Mobbern“ werden? Was können Eltern tun, um ihre Kinder vor Mobbing zu schützen? Wie wirkt Cybermobbing?

Die Veranstaltung will informieren, Fragen beantworten und praktische Hilfestellungen geben. Der Referent, Michael Kasterke, arbeitet im Fachbereich Intensivpädagogik bei der Evangelischen Gesellschaft in Radevormwald. Zu seinen Aufgaben gehören Sozialtrainings mit Kindern und Jugendlichen, Elterntrainings und Familienberatung. Zudem hält er Vorträge und Lehrerfortbildungen

Cybermobbing

Zum Thema Cybermobbing hatte die Schulleitung zu einem außerordentlichen Elternabend am 7.1.2014 eingeladen. Als Referenten konnten wir Nikolaus Franke (Weißes Kreuz) und Lukas Döbel (return Hannover) gewinnen. Franke und Döbel referierten über das Thema „Digitale Verführung“ und stellten das Cybermobbing in eine größeren Zusammenhang.

Die Medienwelten der Jugendlichen

93% der Jugendlichen besitzen ein Handy, alle Jugendlichen haben zuhause einen Internetzugang. Durchschnittlich verbringen die Jugendlichen zwischen 4 und 5 Stunden täglich vor dem Bildschirm. Das Smartphone nimmt dabei einen bedeutenden Platz ein, es dient der Kommunikation, der Zusammengehörigkeit, es ist mobil einsetzbar, allerdings geht Damita auch ein Erwartungsdruck und Bewertungsdruck einher.

Cybermobbing

Reales Mobbing - wie noch vor einigen Jahren - wird zunehmend auf Internetaktivitäten in sozialen Netzwerken übertragen. Es geht dabei dann um beleidigen, bloßstellen, drohen und belästigen. 32% der Jugendlichen, die Cybermobbing als Außenstehende beobachten, kennen sowohl Täter als auch Opfer. Cybermobbing ist einfach und anonym und hat zudem eine sehr große Wirkung, weil privat (das Kinderzimmer) und öffentlich (sie sozialen Netzwerke) verschwimmen.

Tipps

Wir können nicht von Kindern und Jugendlichen erwarten, dass sie die Fähigkeiten zur Medienkompetenz selbst entwickeln können. Schule und Eltern müssen hier Hand in Hand arbeiten.

Speziell zum Umgang mit Smartphones & Co
  • 0-3 Jahre: Keine Bildschirmmedien
  • 3-6 Jahre: Bildschirmmedien nur gemeinsam mit den Eltern
  • 7-9 Jahre: Bildschirmmedien nach Absprache. Kein Handy im Kinderzimmer (dies sei „grobfahrlässiger Unfug“)
  • 10-13 Jahre: Bei Neuanschaffungen klare Regelungen. Vorbereitung auf die Mündigkeit
Speziell zu Cybermobbing
  • Für Kommunikationsforen von Jugendlichen Interesse zeigen
  • Entwicklungen beobachten
  • Chatregeln aufstellen oder danach fragen
  • Gutes Familienklima leben
  • Aufklärung über die Gefahren vorantreiben
  • Raum schaffen, in dem geredet werden kann
  • Opfer ernst nehmen und im Sinne der Opfer handeln

Wintermarkt mit großer Resonanz

Am letzten Wochenende war Wintermarkt hier bei uns an der Schule. Das Organisationsteam rund um Frau Pithan leistete ganze Arbeit, es kamen viele Besucher und Gäste und außer einem gelungenen Markt mit hohem Umsatz war das auch wieder ein Tag, der unsere Schule über die üblichen Grenzen hinaus bekannt machte. Herzlichen Dank allen Mitwirkenden, und dazu gehören auch viele Eltern, die mit Kuchenspenden das Buffet bereichert haben.

Grenzen setzen ohne zu verletzen - Erziehung ohne Machtkampf

Herzliche Einladung zum Thema

Grenzen setzen ohne zu verletzen - Erziehung ohne Machtkampf

Hausaufgaben machen, unbeliebte Aufgaben im Haushalt erledigen oder Beschränkungen und Verbote dessen, was man gerne tun möchte - klar, dass dies heranwachsende mehr oder weniger wütend macht.

Häufig reagieren Kinder und Jugendliche mit Rückzug, Verweigerung und lautstarken Aufstand. Mutter oder Vater werden ebenfalls lauter, schimpfen oder drohen. Ein Machtkampf zwischen Kind und Erwachsenen ist in vollem Gange.

Wer diese Machtkämpfe kennt, wes, wie nervenraubend sie sein können und wie die Atmosphäre zu Hause belasten.

Wie können Regeln aufgestellt und Grenzen gesetzt werden, ohne dass es „Gewinner“ und „Verlierer“ gibt? Wie kann dem Heranwachsenden trotz mancher Konflikte das Gefühl von Annahme und Geborgenheit vermittelt werden?

Diesen Fragen stellt sich ein kurzer Vortrag der Diplompädagogin Rendel Simon. Frau Simon, Leiterin der psychologischen Beratungsstelle Lessingstraße, ist Kinder- und Jugendtherapeutin, Familientherapeutin und Traumatherapeutin. 

Anette Teske: Virtuelle Welten

Für diejenigen, die den Vortrag am Elternabend verpasst haben, bieten wir hier eine Mitschrift des Vortrages an. Eine Vollständigkeit kann allerdings nicht erwartet werden.

 

Was passiert, wenn eine Abhängigkeit entsteht?

 

In Deutschland gibt es ca. 1,5% Betroffene, die vorwiegend männlich sind. Sie sind zwischen 14 und 24 Jahre alt und verfallen sog. Online-Rollenspielen.

 

Browsergames und Online Rollenspiele haben ein großen Suchtpotenzial, weil

  • unendliche Welten entwickelt werden
  • sie ein großer Zeitfresser sind
  • sie Interaktivität und soziale Bindungen einfordern
  • sie ein perfektes Belohnungssystem haben (durch Level, Erwerb von Fähigkeiten, Anschluss an eine Gilde, Raids usw.)

 

Der Spieler identifiziert sich schnell mit seinem Avatar und die sozialen Bindungen in der virtuellen Welt werden schnell wichtig: Nur in Gruppen kann man bestimmte Aufgaben erledigen. Wenn man nicht zu einem verabredeten Zeitpunkt an dem verabredeten Ort in der virtuellen Welt erscheint, dann kann man schnell aus der Gruppe, letztlich aus der Gilde fliegen, in die man sich mit viel Mühe hineingearbeitet hat. Nicht mehr dazuzugehören ist ziemlich mies, denn kein reales Leben kann so belohnend sein wie das virtuelle. Die Figur sogar im Zweifelsfall aufgeben zu müssen ist für die Süchtigen gefühlter Suizid.

 

Ein Online Rollenspiel befriedigt sehr viele Bedürfnisse. Hier sollten sich Eltern die Frage stellen, was das Hauptmotiv des Kindes ist, das Rollenspiel zu spielen.

 

Was sind begünstigende Faktoren bei PC-Spielsucht?

 

Die Betroffenen sind mit dem realen Leben sehr unzufrieden, sie haben oft das Gefühl wenig Einfluss zu haben: Es wird gemacht, nicht ich mache etwas. Diese Kinder erleben, dass sie keine Kontrolle in ihrem Leben haben, keine Macht ausüben können und keine Wirksamkeit in ihrem Leben spüren. Im Gegenteil: Die Kinder empfinden es oft so, dass sie Misserfolge erleben. Sie zeigen mangelnde soziale Kompetenz und nicht selten haben Traumatisierungen im Kindesalter stattgefunden.

 

Ihnen ist die Chance genommen worden mit Schwierigkeiten umzugehen. Jugendliche wollen selbstständig werden, wissen aber nicht, was sie können und was nicht.

 

Welche Rolle spielen die Umwelt und die Familie?

 

Wer nicht drin ist, ist draußen. Online-sein gehört zum Lebensalltag. Wenn man nicht online ist, dann ist alleine.

 

Die Rolle der Familie hat die EXIF-Studie von 2012 beschrieben. Oft sind Familien von Betroffenen

  • wenig sensibilisiert für Probleme
  • wenig stringent in der Medienerziehung
  • und zeigen wenig Verantwortungsübernahme.

 

Da die Eltern oft meinen keine oder wenig Ahnung von der Materie zu besitzen, kommt es dazu, dass rigorose Verbote ausgesprochen werden, die allerdings nur das Gegenteil bei dem Betroffenen bewirken, oder dass weggeschaut wird und die Erziehung aus den Händen gegeben wird. In diesem Zusammenhang muss man sich als Eltern selbst reflektieren: Wie sieht unser Medienkonsum aus? Geben wir als Eltern eine negatives Vorbild ab?

 

Oft haben Eltern aber auch das Gefühl nicht über genügend Medienkompetenz zu verfügen. Allerdings bedeutet Medienkompetenz nicht nur Handlungskompetenz (wie bediene ich den PC / die Software). Medieninhalte zu verstehen, moralisch beurteilen und gefühlsmäßig verarbeiten zu können ist ebenso wichtig. Eltern sind kompetenter, als sie von sich denken. Lassen Sie das Ihre Kinder wissen!

 

Was kann man tun?

 

  • Reflektieren Sie Ihren eigenen Medienkonsum.
  • Stellen Sie Familienregeln auf.
  • Bilden Sie in der Familie eine Einheit.
  • Prüfen Sie die Medieninhalte auf ihre Eignung.
  • Überdenken Sie den Standort der Geräte im Haushalt.
  • Legen Sie Zeiten für den Medienkonsum fest. Andere Familien sind nicht der Maßstab!
  • Setzen Sie Medien nicht als Babysitter oder als Mittel gegen Langeweile ein.
  • Verwenden Sie Medien nicht als Erziehungsmethode.

 

Woran erkennt man eine Suchtentwicklung?

 

  • Das Kind zeigt ein verändertes Medienkonsumverhalten.
  • Das Kind zeigt ein verändertes Sozialleben. Es bevorzugt die virtuellen Kontakte und zeigt mangelndes Interesse am Familienleben. Oft ist auch ein Rückzug aus dem Freundeskreis zu beobachten.
  • Es tritt auch eine schulische /berufliche Veränderung auf. Das Kind zeigt mangelnde Konzentration, ist oft übermüdet und es kommt zu Fehlzeiten.
  • Die Zeit vor dem PC steigt stetig. Die Ausdehnung feindet trotz Verbotes statt.
  • Der Medienkonsum wird verheimlicht und wenn dies auffällt, dann bagatellisiert.

 

Wenn mehrere Faktoren auftreten, dann sollte die Eltern genau hinsehen und professionelle Hilfe suchen.

 

andreas dietrich

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