Digitale Medien begünstigen offenere Unterrichtsformen und ermöglichen den Schülerinnen und Schülern mehr Selbsttätigkeit. Um die besonderen Erwartungen, die mit dem Lernen mit digitalen Medien verbunden werden, erfüllen zu können, muss die Medienkompetenz der Lehrerinnen und Lehrer gefördert werden. Sie benötigen einerseits die Bedienkompetenz, um sich bei der Nutzung von Software und Geräten sicher zu fühlen. Gleichzeitig sollten sie fachliche Unterrichtskonzepte kennen, die es ermöglichen, den Mehrwert der digitalen Medien mit der gewohnten Unterrichtspraxis zu verbinden oder neue Unterrichtsformen zu erproben. Auch der Fortbildungsbedarf sollte im Medienkonzept erhoben und jährlich aktualisiert werden, um neue Entwicklungen aufzunehmen.

1.  Bedienkompetenz

Unserer Lehrerinnen und Lehrer benötigen Qualifizierung in Bezug auf die Anwendung der pädagogischen Oberfläche Linuxmuster, um die pädagogischen Werkzeuge auch in den Lehrerräumen zielgerichtet einzusetzen. Dies kann sicherlich über eine SchiLF stattfinden, die unter Leitung von Thorsten Wende an einem pädagogischen Tag stattfinden kann.

2. Fachliche Unterrichtskonzepte

Unserer Lehrerinnen und Lehrer benötigen Qualifizierung in Bezug auf die Kompetenzerwartungen fächerübergreifenden Arbeitens (Stichwort: MedienpassNRW, siehe zu den Kompetenzen 1.4). Dies war nie Gegenstand von Aus- und Weiterbildung. Diesbezüglich muss auch die Medienauswahl in den Blick genommen werden: Welche Internetangebote sind für die entsprechende Unterrichtseinheit sinnvoll, welche nicht? Wünschenswert wäre, dass Kriterien zur Auswahl von Internetquellen entwickelt oder vermittelt werden.

3. Ausblick

Leider bieten weder die Bezirksregierung Arnsberg noch das MedienzentrumNRW aktuell Fortbildungen zu diesen beiden Themenbereichen an. Wünschenswert wäre, wenn die Forderungen der KMK und der entsprechenden Gremien in NRW aufgreifen würden und in einem Fortbildungsangebot verankert würden.