Dieses Medienkonzept hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Anschaffungsprozesse neuer Technologien pädagogisch nachvollziehbar zu machen. Daneben ist ein status quo gelistet worden, welche Technologien zurzeit im Einsatz sind. Der Fokus des Medienkonzepts liegt allerdings darin, in der Auseinandersetzung mit diversen Positionspapieren, pädagogischen Neuerungen und technischen Möglichkeiten einen sinnvollen Weg aufzuzeigen, der vor dem Hintergrund veränderter Rahmenbedingungen (vgl. beispielsweise das Positionspapier der KMK von 2015 oder das der LMB von 2015) praktikabel scheint. Aber vergleicht man die Forschungsergebnisse ab 2008 und die sich daran orientierten Positionspapiere, dann erkennt man schnell den stetigen Wandel und das Ringen darum, pädagogisch adäquat auf die rasant sich verändernden medialen Möglichkeiten zu reagieren. Insofern wird auch diese jetzt vorgelegte Neufassung nur vorübergehenden Bestand haben - eine Tatsache, die auf dem Gebiet der Medienbildung nicht nur zu erwarten, sondern geradezu zwingend erforderlich ist. Aus dem Grund ist es angezeigt, das Medienkonzept nach 5 Jahren zu evaluieren. Dieser Zeitrahmen macht deshalb Sinn, weil wir hoffen an der finanziellen Unterstützung von Gute Schule 2020 teilhaben zu können. Die Unterstützung ist für 4 Jahre angelegt. So können wir nach 5 Jahren angemessen evaluieren, was von den hier beschriebenen Zielen umgesetzt worden ist und was nicht.