Die fortschreitende Technisierung aller Lebens- und Arbeitsbereiche führt schulisch gesehen dazu, dass Schülerinnen und Schüler befähigt werden müssen medial vermittelte Informationen (im weitesten Sinne verstanden) auszuwählen, zu verstehen, zu beurteilen und schließlich zu nutzen. Unsere Schule steht insofern in der Verantwortung die technischen Möglichkeiten und den organisatorischen Rahmen zu schaffen, als unseren Schülerinnen und Schülern den sachgemäßen Umgang mit den „neuen Technologien“ zu vermitteln, sodass unsere Schülerinnen und Schüler Kompetenzen im Umgang mit den „neuen Technologien“ erwerben. Der Begriff „Kompetenzen“ wird fächerübergreifend nicht mehr nur mit den Kompetenzen des Fachs Informatik zu beantworten sein (vgl. unten 1.3.2, dritte und vierte Phase). Die für uns als Schule fächerübergreifend verbindlichen Kompetenzen entnehmen wir dem MedienpassNRW. Diese Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern ist mit Herausforderungen und Chancen verbunden. 

Der Begriff „neue Medien“, der landläufig verwendet wird, ersetzen wir hier durch den Begriff „neue Technologien“. Die beiden Begriffe sind nicht deckungsgleich. Unter dem Begriff „neue Technologien“ wird der Begriff „neue Medien“ subsumiert; der Begriff „neue Technologien“ wird aber weiter gedacht und ist deshalb als terminus technicus vor dem Hintergrund der rasanten technologischen Entwicklungen zu bevorzugen.