Anmeldeformalitäten

Die Anmeldezahlen waren in den letzten Jahren sehr konstant. Wenn die Anmeldezahlen die Zahl der möglichen Schulplätze übersteigen, vergeben wir die Plätze nach möglichst fairen Kriterien. Und eines der Hauptkriterien ist für uns, dass die Schüler auf der Schulform Realschule zurechtkommen. Wir wissen sehr wohl, dass unterschiedliche Maßstäbe in den verschiedenen Grundschulen und auch persönliche Umstände zu Härtefällen in den Beurteilungen der Grundschule führen können. Wir haben uns dennoch entschieden, zunächst unsere Plätze mit Schülern zu besetzen, die auch die entsprechende Empfehlung für die Realschule in ihrem Zeugnis haben.

Unsere Erfahrungen zeigen, dass die Grundschul-Beurteilungen sehr oft zutreffend sind. Lehrer, die Ihre Kinder über längere Zeit unterrichtet haben, haben da allemal geeignetere Möglichkeiten, das Leistungspotential Ihrer Kinder einzuschätzen als uns das nur aufgrund bloßer Zeugnisnoten möglich ist. So mancher Schüler ist in einer Hauptschulklasse richtig aufgeblüht, wenn er seinen Fähigkeiten entsprechend gefordert und auch gefördert werden konnte.

Sollten Sie dennoch trotz einer Hauptschul-Empfehlung an unserer Realschule anmelden wollen, bitten wir um folgende Vorgehensweise:

a) Sofern in der Grundschul-Empfehlung zumindest die bedingte Realschul-Eignung ausgesprochen wird, ist es unter Umständen möglich, Ihr Kind an unserer Realschule anzumelden. In diesem Fall ist allerdings ein ausführliches Gespräch mit der Schulleitung im Rahmen der Anmeldezeiten nötig, um gemeinsam abzuschätzen, ob eine Anmeldung auch pädagogisch sinnvoll wäre. Diese Abschätzung ist immer sehr von individuellen Faktoren abhängig, pauschale Prognosen sind da schlichtweg unmöglich.

b) Falls die Grundschul-Kollegen die Eignung für die Realschule auch nicht für "bedingt möglich" bescheinigen, ist für die Anmeldung an unserer Realschule zwar rechtlich nach neuesten Festlegungen im Schulgesetz möglich, aber ob das pädagogisch Sinn macht, steht nach allen Erfahrungen der letzten Jahre sehr in Frage. Wir raten in diesem Fall dringend zu einem Beratungsgespräch mit unserer Schulleitung im Vorfeld der Anmeldezeiten.

Hier können Sie das Vormerkformular als pdf herunterladen. 

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Finanzielles

Die private Realschule gilt als staatlich genehmigter Ersatz für eine vergleichbare öffentliche Schule und ist, was Lehrziele und Einrichtungen angeht, diesen gleichwertig. Ebenso entspricht die wissenschaftliche Ausbildung der Lehrer und deren wirtschaftliche und rechtliche Stellung der ihrer Kollegen an öffentlichen Schulen. Da die gesamte Schulaufsicht den staatlichen Behörden unterstellt ist, kann eine Einstellung des Schulleiters und der Lehrer nur mit ihrer Genehmigung erfolgen.

Der Besuch der Schule ist unabhängig vom religiösen Hintergrund bzw. Bekenntnis der Eltern, ebenso deren Nationalität, sozialem Status, Berufs- und Bildungsstand.

Unseren Eltern ist wichtig, dass den Kindern über das übliche Lernangebot hinaus christliche Glaubensinhalte vermittelt werden und sie im Zusammenleben in der Schule Möglichkeiten kennen lernen, als Christ im Alltag zu bestehen. Andere Eltern wünschen für ihre Kinder eine „Lernumgebung“, in der zwar Leistung gefordert und gefördert wird, die aber gleichwertig Eigenschaften weckt, stärkt, weiterentwickelt, die sich nicht unbedingt in Schulnoten niederschlagen.

Die Organisation der Schule gibt gewählten Eltern im Verwaltungsrat der Schule Möglichkeiten der Mitbestimmung, wie es in dieser Form und diesem Ausmaß an öffentlichen Schulen nicht der Fall ist. Diese Tatsache mag neben anderen auch ein Grund sein, weshalb sie für ihre Kinder unsere Schule wählen.

Die FCSL erhält eine Refinanzierung des Landes Nordrhein-Westfalen in Höhe von 87% für viele Bereiche wie z .B. Gehälter und Miete. Die verbleibenden 13% müssen bei Schulen in privater Trägerschaft in Eigenregie finanziert werden. Deshalb stellen wir für die FCSL Haushaltspläne auf, in denen diese Lücken der einzelnen Schulen exakt berechnet werden. Dieser Lückenbetrag wird dann umgerechnet auf einen Betrag, der für jeden Schüler pro Monat erzielt werden muss, um die Schule kostendeckend zu betreiben und den wir dann von den Eltern unserer Schüler erbitten.

Dennoch erheben wir für die FCSL kein Pflichtschulgeld. Wir wollen bewusst den christlichen Gedanken auch beim Geld nicht verdrängen und sozial schwächere oder kinderreiche Familien nicht durch ein Schulgeld ausgrenzen. Dadurch wird ersichtlich, dass die o. a. Rechenweise nur einen Durchschnittsbetrag pro Schüler und Monat ausweist. Es muss also immer Spender geben, die einen höheren Betrag übernehmen können oder die als Nicht-Eltern der FCSL ihre Unterstützung geben. Dies können Nachbarn, Verwandte oder Gemeindemitglieder sein, die durch unsere Schüler und Eltern auf diese Schule aufmerksam gemacht werden.


Was Sie zur Anmeldung mitbringen sollten

Für den Übergang aus Klasse 4 in Klasse 5 der FCSL-Realschule bitten wir Folgendes zu beachten:

Es ist möglich, eine/n Schüler/Schülerin unverbindlich vormerken zu lassen. Das Vormerkformular finden Sie hier als pdf-Download. Vorgemerkte Kinder erhalten von uns automatisch Post mit Terminen zu Informationstagen, Anmeldeterminen usw. Eine solche Vormerkung kann telefonisch über unser Sekretariat erfolgen.

Zur Anmeldung sind folgende Unterlagen notwendig:

- Zeugnis der Grundschule Klasse 4, 1. Halbjahr
- Empfehlung der Grundschule bezüglich der weiterführenden Schule
- evtl. Atteste bezüglich Befreiung vom Sportunterricht, LRS ...
- evtl. amtliche Unterlagen in außergewöhnlichen Familienkonstellationen

In den letzten Jahren hatten wir in einigen Fällen Schwierigkeiten mit Mehrfachanmeldungen. Kinder wurden sowohl an unserer Realschule als auch an einem Gymnasium „sicherheitshalber“ doppelt angemeldet, um dann im Laufe des 2. Halbjahres – meist erst nach den Osterferien bis in die Sommerferien hinein – endgültig über die richtige Schulform entscheiden zu können.

Für uns und auch für die Gymnasien stellt diese Anmeldepraxis ein großes Problem dar. Die Doppelanmeldungen führten zu Absagen bei anderen Schülern, was wir dann später bereuten. Auch die städtischen Schulen haben ähnliche Probleme, und durch die Aufhebung der Schuleinzugsgebiete befürchten sie noch drastischere Konsequenzen im Bereich der Doppelanmeldungen.

Wir schließen uns dem Vorgehen der öffentlichen Schulen an und behalten bei der Anmeldung den von der Grundschule angehängten Original-Anmeldeschein ein.

Schüler, die nach Ende der Anmeldefrist von uns eine Absage erhalten, bekommen selbstverständlich mit der Absage auch den Anmeldeschein zurück, um sich dann bis Ende Februar rechtzeitig auf einer öffentlichen Schule damit anmelden zu können.


Und die Seiteneinsteiger?

Für Seiteneinsteiger ab Klasse 6 gilt prinzipiell, dass eine Anmeldung nur mit einem vorausgehenden persönlichen Gespräch mit der Schulleitung möglich ist. Um so ein Gespräch zu vereinbaren, bitten wir, Kontakt mit unserem Sekretariat aufzunehm