Jesus Christus - die Mitte

Jesus sagt über sich selbst: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, es sei denn durch mich.“ (Joh. 14,6)




Wir wollen unsere schulische Arbeit nach den Aussagen Jesu Christi ausrichten. Wie kann man christliche Schule von Jesus Christus als die Mitte gestalten? In den kirchlichen Bekenntnisschriften wird bezeugt, dass Jesus Christus Herr und Heiland der Welt ist. Jesus Christus möchte, dass die Menschen wieder zu Gott finden und ihr Leben in einer Gottesbeziehung leben. Durch die Vergebung in Jesus Christus wird dieser Weg für uns Menschen frei.

Jesus Christus sagt nicht von sich selbst, dass er den Weg kennt, sondern dass er der Weg ist. Er selbst kann die Menschen dazu bringen, ihr Leben neu auf Gott auszurichten und von dort aus zu handeln.


Jesus Christus nimmt für sich in Anspruch, dass er die Wahrheit Gottes ist. Was Jesus sagt, das ist wahr. So dürfen die Menschen im Glauben an ihn und mit ihm vertrauensvoll ihr Leben gestalten. Jesus Christus verspricht, dass die Menschen, die ihm nachfolgen, neues Leben bekommen und dass ihr Leben gelingen wird. Dies beziehen wir nicht nur auf das Leben hier auf dieser Welt, sondern hoffen auch über den Tod hinaus, dass Gott durch Jesus Christus dafür sorgt, dass der Mensch dann in der Gemeinschaft Gottes weiterleben wird.




Jesus Christus ist also die Mitte, von der aus wir Schule gestalten wollen. Diese Überzeugung hat deshalb auch direkte Auswirkungen auf unsere Schulische Arbeit:

Erziehung durch Beziehung:
 Wir wollen als Christen authentisch Vorbild sein. Die Schülerinnen und Schüler sollen erfahren, dass sie von Gott geschaffen und deshalb wertvoll sind. Sie sollen am Ende ihrer Schulzeit die wesentlichen biblischen Inhalte kennen (Schöpfung, Gottes Geschichte mit dem Volk Israel, Jesus Christus als Sohn Gottes, Kreuzigung, Auferstehung, neutestamentliche Lehre).

Bildung durch Kooperation: 
Die Unterrichtsinhalte der jeweiligen Fächer werden nach Möglichkeiten mit christlichen Lebensinhalten in Zusammenhang gebracht und reflektiert. Hierbei ist der Glaube der Lehrerinnen und Lehrer an Jesus Christus maßgeblich. So beginnen die Lehrerinnen und Lehrer in den Klassen mit einer Morgenandacht in der ersten Stunde den Schultag. Daneben werden Wochenschlussandachten (Jugendgottesdienste) von Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften vorbereitet und gefeiert.




Schulgemeinschaft mit Transparenz: 
Jesus will eine persönliche Beziehung zu den Menschen aufbauen. Lehrerinnen und Lehrer, Eltern und Schülerinnen und Schüler streben einen Umgang miteinander an, der biblische Maßstäbe zum Vorbild hat (freundlich, ehrlich, einander achtend). So gibt es Gebetskreise der Schülerinnen und Schüler sowie von Eltern, die für schulische Belange beten.




Berufswahl mit Perspektive:
 Gott hat uns Menschen unterschiedlich begabt. Jesus Christus will alle Menschen auf ihren individuellen Lebenswegen begleiten. So geben die Aussagen Jesu auch Schülerinnen und Schülern Sinn und Ziel für ihre Lebensentscheidungen, in unserem Fall für ihre Berufswahl, und ermutigen dazu, die individuellen Begabungen zu entfalten.