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Kategorie: News087

Jährliche Gedenkveranstaltung „Denk`mal Frieden“

Auch in Lüdenscheid wurde am 8. Mai 2026 von der Freien Christlichen Schule mit Ge-Denk-Zellen und der Friedensgruppe an das Ende der NS-Diktatur erinnert.

Unter dem Motto „Aus Fehlern der Vergangenheit für die Zukunft lernen“ berichtete Matthias Wagner über die vielen tödlichen Ereignisse in den zwei  Monaten vor und nach der Befreiung Lüdenscheids. Nach der Errichtung des Denk’mals Baukloh für den Frieden findet in der Freien Christlichen Schule jeweils für die ältesten Jahrgänge eine Informationsveranstaltung über die Vergangenheit und Gegenwart des Gedenkens an der ehemaligen Kaserne und dem späteren Lazarett statt.

Tlako Mokgadi wies mit seinen Liedern, die er mit der Gitarre begleitete, darauf hin, dass jeder Mensch nach dem Prinzip „Denk’mal“  leben und Verantwortung übernehmen sollte, um seiner Aufgabe als Bürger der demokratischen Bundesrepublik  gerecht zu werden. 

Matthias Wagner von den Ge-Denk-Zellen wies darauf hin, dass die 234 todsterbenskranken sowjetischen Kriegsgefangenen noch nach dem Kriegsende in Lüdenscheid sterben mussten, weil sie vorher so wenig zu essen bekommen hatten, dass sie nicht dem Tuberkulosetod  entkommen konnten.

Bernd Benscheidt von der Friedensgruppe wies auf unsere Verantwortung als Bürger hin, für den Frieden und die Stärkung der UNO einzutreten, die sich aufgrund des grausamen 2. Weltkrieges direkt im Anschluss gegründet hatte. 

Zu Beginn hatte Thorsten Kohlen von der FCSL darauf hingewiesen, dass nach dem Kriegsende am 08.05. nie wiede Krieg von Deutschland ausgehen sollte und Frieden in Europa das Ziel war. 2026 zeigt, wie weit man davon abgekommen ist, wenn nur einige Hundert Kilometer entfernt Krieg herrscht, die Bundeswehr in Kriegseinsätzen involviert wird und die Wehrpflicht für die anwesenden Schüler wieder gilt. Deswegen muss das Erinnern bleiben. 

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